Zum Börsengang von PetroChina
Die Berichterstattung zum Börsengang von PetroChina bestätigt einmal mehr den Eindruck: Profit ist das oberste Ziel in der Wirtschaft, auch wenn dies Tausende von Menschen mit ihrem Leben bezahlen müssen. Dass die deutsche Medienlandschaft vom Börsengang des weltweit teuersten Unternehmens so kritiklos berichtet ist erschreckend.
Börsenmarkt tritt Menschenrechte mit Füßen
Von der Schweiz über China in den Sudan - Banken wie die UBS machen sich an Darfur die Hände schmutzig
Gastbeitrag von David Dagan:
Die chinesische Oelfirma PetroChina stützt das sudanesische Regime, dass sich in Darfur des Völkermordes schuldig macht. Nun stützt die Schweizer Bank UBS die PetroChina – und das ist nicht in Ordnung.
Es ist wichtig, dass die UBS von uns hört! Mehr Infos unter darfurdivestment.org. Diesen Brief habe ich letzte Woche an die [...]
Nachtrag zu PetroChina
Nachtrag zu «Blutige Rendite - PetroChina lässt Öl mit Leben bezahlen»: Genocide Alert geht auf den Zusammenhang zwischen den Ölgeschäften PetroChinas und dem Genozid in Darfur ein:
Die Regierung des Sudan nutzt ca. 70% ihrer gesamten Einnahmen für den Kauf von Militärgerät und zur Bewaffnung arabischer Reitermilizen, den sogenannten Janjaweed, welche seit Jahren schwere Menschenrechtsverletzungen gegen [...]
Blutige Rendite - PetroChina lässt Öl mit Leben bezahlen
Von Tobias Blanken
Um über 163 Prozent legte der Aktienkurs des chinesischen Ölmultis PetroChina am Tag des Börsengangs zu, die Nachrichten waren dementsprechend überschwänglich: Spiegel-Online machte eine „gigantische Geschichte“ aus, die Süddeutsche Zeitung sprach von einem „fulminanten“ Börsengang und die FAZ machte gar „märchenhafte“ Zustände an Chinas Börsen aus. Mit einer Marktkapitalisierung von 1 Billion Dollar [...]