Wir haben auf der Website einen Bereich eingerichtet, in dem Materialien zur Zeremoniefeier und Pressekonferenz für den redaktionellen Gebrauch heruntergeladen werden können. (mehr…)

Olympic Dream for Darfur begann Anfang August (genau ein Jahr vor dem Beginn der olympischen Spiele in Peking) einen symbolischen Fackellauf um die Welt. Dieser Fackellauf soll die Hoffnung ausdrücken, dass China seine gleichzeitig indirekte Unterstützung für den Genozid wegen der olympischen Spiele nicht aufrecht erhält.

Am 29. November bringt Olympic Dream for Darfur in Zusammenarbeit mit RettetDarfur.de den Fackellauf nach Berlin. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas wird die Fackel symbolisch entzündet werden (mehr Informationen), im Anschluss findet eine Pressekonferenz statt (mehr Informationen).

Warum am Denkmal für die ermordeten Juden? Die Unvergleichlichkeit der Shoah ist auf den ersten Blick ein Argument dagegen, Darfur in ein Verhältnis zu Auschwitz zu stellen. Das gilt allerdings vor allem für den direkten Vergleich. Der Standpunkt von RettetDarfur.de dazu ist folgender:

Der Genozid in Darfur ist weder qualitativ noch quantitativ der Shoah gleich. Er zeigt aber, dass nach 60 Jahren immer noch Völkermord vor den Augen der Welt zugelassen wird, weil die Veränderung im Denken und Handeln, die nach Auschwitz hätte eintreten müssen, immer noch nicht vollzogen ist.

Es sollte noch einmal hervorgehoben werden, dass es hier um die vielbeschworenen «Lehren aus Auschwitz» geht. Dabei geht es eben nicht darum, in welchem Verhältnis Ausmaß und Methode der Verbrechen zueinander stehen. Wenn sich unsere Politiker sich nicht bemüßigt fühlen, entschiedene Schritte einzuleiten, nachdem «nur» Hunderttausende in gestorben sind, wie kann man ihnen abnehmen, dass sie sich entgegenstellen, wenn es tatsächlich mehrere Millionen treffen sollte?