Nur wenige Tage nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen dem Tschad und Sudan in Doha, startet der Sudan einen Angriff auf den tschadischen Präsidenten Idriss Deby . Tschadische Rebellen sind, vom Sudan aus,  mit mehreren Hundert Fahrzeugen bereits tief in den Tschad vorgedrungen.

Schon seit Monaten werden tschadische Rebellen von der sudanesischen Armee ausgerüstet und trainiert. Um  El-Fashir, die Hauptstadt Nord-Darfurs, gab es Trainingslager in denen tschadische Rebellen von der sudanesischen Armee Unterstützung erhielten. Über den Flughafen Al-Fashirs wurden sie mit militärischer Ausrüstung beliefert.

Jetzt startet die sudanesische Regierung scheinbar, entgegen allen Friedensbekundungen, einen erneuten Angriff auf N’djamena. Eine neue Schlacht um die Vorherrschaft in Darfur und Tschad hat begonnen. Eine Stürzung Idriss Debys hätte die Schwächung der  JEM-Rebellen und damit auch eine Umkehr des Machtverhältnisses in Darfur zur Folge. Aller Wahrscheinlichkeit nach, zum Nachteil des gesamten Friedensprozesses im Sudan.

Die sudanesische Regierung versucht die Front im Westen abzubauen. Der steigende Druck in Kordofan – und mit Ablauf der Übergangsphase (des CPAs) auch im Südsudan -  könnte ihre militärischen Kräfte schon bald dort benötigen. Das sudanesische Regime um Al-Bashir kämpft ums Überleben: dieser Kampf, so scheint es, wird an mehreren Schauplätzen ausgetragen.

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11. März 2009, 10:18 SF Tagesschau

Gemeinsam mit UNO verstärkte Anstrengungen gefordert

Zur Befriedung der sudanesischen Krisenregion Darfur will US-Präsident Barack Obama die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen verstärken. Die Situation in Darfur sei nicht akzeptabel, und Nichtstun sei ebenfalls nicht akzeptabel, sagte er nach (mehr…)

Kassel, 06.03.2008. – Am heutigen Tag war es in den 10 Uhr-Nachrichten auf HR-Info zu hören: “Opel kämpft ums Überleben. Ob und in wie weit der Staat Opel unter die Arme greifen wird ist noch nicht entschieden.” Das Überleben des Konzerns ist ungewiss. Und das haben Millionen Menschen in Darfur mit Opel gemeinsam: Sie kämpfen darum zu überleben; ihr Überleben ist äußerst ungewiss und hängt in großem Maße vom Interesse und Entscheidungen der internationalen Politik ab. Wenige Stunden, nachdem gegen den sudanesischen Präsidenten Omar Hassan Al-Bashir ein Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in 7 Fällen erlassen wird, verweist der Präsident internationale Hilfsorganisationen aus seinem Land, aus dem westlichen Sudan. Die Ausweisung der dort arbeitenden Hilfsorganisationen führt zum Zusammenbruch der Nothilfe für die dortige Bevölkerung. Ohne diese droht hunderttausenden von Menschen der Hunger-und Seuchentod. 4,2 Millionen Menschen hängen am “Tropf” der internationalen Hilfsorganisationen. Zusätzlich bleiben Angriffe auf die verwundbare Zivilbevölkerung zu befürchten. Der Vergleich zu Opel scheint vielleicht makaber,  spiegelt aber nur die Realität wieder, und die sieht leider so aus: Im Gegensatz zu Opel gibt es für (mehr…)

PDF Aktionsablauf 15. September, Geschwister-Scholl-Platz, München + Hintergrund

Am 15.09 werden Studenten mit Unterstützung von RettetDarfur, der Gesellschaft für bedrohte Völker, Genocide Alert, Rwanda Gesellschaft ev., SOS-Darfur, FuerDarfur, Attac-München, Darfur- Hilfe eV. und Mitgliedern von Amnesty International in einer Spektakulären Aktion auf die Situation in Darfur aufmerksam machen.

Zur Teilnahme ist JEDERMANN und JEDEFRAU herzlich eingeladen!

Die Aktion:

Ort:                     Geschwister Scholl Platz, Universitätsbibliothek LMU München.

Termin:               Montag,  15. September

Treffpunkt:         11:30 Uhr,  U-Bahn-Eingang.

Start:                   11:40 Uhr, U-Bahn Eingang. (mehr…)

(Kassel, 28.05.2008 ) Nach schweren Kämpfen in der Stadt Abyei droht ein offener Kampf zwischen Regierungseinheiten und der Befreiungsbewegung der SPLA auszubrechen. Dies sagte Pagan Amum, Generalsekretär der SPLA (Sudan People’s Liberation Army) am vergangenen Samstag. Er warf der sudanesischen Armee ethnische Säuberungen vor. Betroffen waren hauptsächlich Menschen vom Stamme der Dinka. Den Worten Jehangir Qazis, Sondergesandter des Generalsektretärs zufolge existierte Abyei nicht mehr. Die Stadt sei völlig zerstört und verkohlt. (mehr…)

23.05.2008
Eine nicht identifizierte, schwer bewaffnete Gruppe von 50-60 Mann auf Pferden überfiel 4 nigerianische Blauhelme in Westdarfur und konfiszierte deren Waffen und Ausrüstung. Der Überfall ereignete sich entlang der neuen Flughafenstraße, nahe El-Geneina, der Hauptstadt Westdarfurs. (mehr…)

( Straßburg, 22.05.2008 ) Das europäische Parlament drängte am Donnerstag die Regierungsvertreter der 27 EU-Länder Gelder von Regierungsvertretern der sudanesischen Regierung einzufrieren, welche nicht mit dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zusammenarbeiten.

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Seit wenigen Tagen gibt es bei StudiVZ eine Petition zu Darfur. Die Petition wird durch den Beitritt zur Gruppe unterstützt. Somit wird die Forderung nicht nur durch eine Unterschrift, sondern mit dem ganzen Profil der Unterzeichnenden bekräftigt. Unterschrieben von tausenden Menschen, wird diese Petition zu einem Mahnruf der nicht überhört werden kann.

Name der Gruppe:

Petition 2.0: für eine menschenwürdige Darfur-Politik

Petition 2.0

Der am 20. März 2008 veröffentlichte Bericht einer Untersuchungskommission der UN schafft erneut Gewissheit über die kontinuierlichen Gräueltaten in Darfur. (mehr…)

state_radio_dresden_1.jpgAm vergangenen Freitag spielten State Radio im Rahmen ihrer Deutschland-Tour (hier angekündigt) im Beatpol in Dresden vor ca. 120 Zuschauern. Auch RettetDarfur.de war mit einem Info-Stand vor Ort. Die Band begrüßte uns persönlich und Sänger Chad Stoke (links im Bild) eröffnete die Unterschriftenliste der Petition an Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier. In der Ansage zum Lied Sudan bat er die Gäste, auch zu unterschreiben und für Darfur aktiv zu werden.

state_radio_dresden_2.jpgDie Unterstützung die wir von State Radio erfahren, ist wertvoll und ermutigend. Auch die Musik kann sich hören lassen. Der Musikstil mit Elementen aus Reggae, Ska, Rock uvm. lässt sich wirklich nicht einfach einordnen. Wer die Chance hat sich State Radio in den nächsten fünf Tagen live anzuhören sollte hingehen. Und wenn es auch nicht bei jedem Auftritt einen Info-Stand von RettetDarfur.de gibt, man kann immer noch die Online-Petition abschicken.

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