briefim Vorfeld des EU-Afrika-Gipfels, Lissabon, 8 – 9. Dezember 2007

Exzellenz,

Während Sie sich darauf vorbereiten, nächsten Monat Staats- und Regierungschefs aus Europa und Afrika in Lissabon zu treffen, schreiben wir Ihnen als afrikanische und europäische Hilfsorganisationen, Menschenrechtsgruppen und „Think Tanks“, um sie aufzufordern, Darfur auf Ihrer Tagesordnung ganz nach oben zu setzen.

Wir glauben, dass das Gipfeltreffen eine einzigartige Gelegenheit für afrikanische und europäische politische Führer bietet, um in Bezug auf Darfur und seine Bevölkerung eine neue gestärkte – und geeinte – Position zu entwickeln. (mehr…)

briefIhre Exzellenzen,

am 07. und 08. Dezember werden Sie in Lissabon zum ersten EU-Afrika Gipfel seit 2000 zusammentreffen. Verstärkte Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Kontinenten ist ein sehr wünschenswertes Ziel, welches wir als gewählte Volksvertreter zu unterstützen versuchen.

Wir sind jedoch fest davon überzeugt, dass keine Debatte über eine solche Zusammenarbeit Fortschritte machen kann, ohne die größte und eine der dringendsten humanitären Katastrophen in der Region anzugehen: den andauernden Konflikt in Darfur und seine destabilisierende Wirkung auf den Sudan und seine Nachbarn. (mehr…)

Darfur-Simbabwe: Ignoring it won’t stop it (Brief mit Pressemitteilung als PDF-Download im Presse-Bereich)

In einigen Tagen werden sich Staatschefs aus Afrika und Europa in Portugal treffen, um Angelegenheiten zu besprechen, die die beiden Kontinente verbinden, deren Geschichten, ob gut oder schlecht, seit Jahrhunderten verwoben sind. Dies stellt eine historische Gelegenheit dar, eine neue Ära einzuläuten, die sich auf gemeinsame Werte gründet, und eine ehrliche Freundschaft zu beginnen, in der man einander unterstützt und voneinander lernt. (mehr…)

Nachtrag zu «Blutige Rendite – PetroChina lässt Öl mit Leben bezahlen»: Genocide Alert geht auf den Zusammenhang zwischen den Ölgeschäften PetroChinas und dem Genozid in Darfur  ein:

Die Regierung des Sudan nutzt ca. 70% ihrer gesamten Einnahmen für den Kauf von Militärgerät und zur Bewaffnung arabischer Reitermilizen, den sogenannten Janjaweed, welche seit Jahren schwere Menschenrechtsverletzungen gegen die Zivilbevölkerung in Darfur begehen.

Von Tobias Blanken

PetrochinaUm über 163 Prozent legte der Aktienkurs des chinesischen Ölmultis PetroChina am Tag des Börsengangs zu, die Nachrichten waren dementsprechend überschwänglich: Spiegel-Online machte eine „gigantische Geschichte“ aus, die Süddeutsche Zeitung sprach von einem „fulminanten“ Börsengang und die FAZ machte gar „märchenhafte“ Zustände an Chinas Börsen aus. Mit einer Marktkapitalisierung von 1 Billion Dollar ist der Ölmulti jetzt die teuerste Firma der Welt, die Wirtschaftsteile der Zeitungen wurden folgerichtig von Superlativen aller Art dominiert. (mehr…)

Luxemburg – Die EU-Staaten schicken zum Schutz von Bürgerkriegsflüchtlingen rund 2500 Soldaten in den Tschad und in die Zentralafrikanische Republik. Das beschlossen die EU-Aussenminister in Luxemburg.

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